Der neue Personalausweis als Speichermedium für Ihre biometrischen Daten

Der neue Personalausweis beinhaltet biometrische Daten des Ausweisinhabers. Hierzu gehören ein digitales Foto sowie auf Wunsch zwei digitale Fingerabdrücke. Die biometrischen Daten sind auf dem Chip des Ausweises gespeichert und dienen ausschließlich berechtigten staatlichen Behörden. Hierzu gehören Personalausweis-, Pass- und Meldebehörden, die Zollverwaltung, Polizeivollzugsbehörden sowie Steuerfahndungsstellen der Länder. Diese Amtsstellen können mit Hilfe der biometrischen Daten und einem Computerabgleich Ihre Identität schnell und zuverlässig feststellen.

Wer seine Fingerabdrücke aufnehmen lässt, kann nach staatlichen Angaben sichergehen, dass diese nach der Ausweisproduktion bzw. der Abholung wieder gelöscht und nicht in einer Datenbank gespeichert werden. Auch die Bundesdruckerei behielte keine Daten zurück. Sie würden ausschließlich für die Erstellung des neuen Personalausweises verwendet. Dagegen wird Ihr Lichtbild, wie auch in der Vergangenheit, dezentral in Ihrer Personalausweisbehörde aufbewahrt.

Die biometrischen Daten könnten nur in Anwesenheit der berechtigten Person ausgelesen werden, zum Beispiel beim persönlichen Vorlegen und mit Hilfe eines entsprechenden Lesegeräts. Auf diese Weise soll einem Missbrauch entgegen gewirkt werden und ein unberechtigtes Auslesen oder Verändern wird unmöglich. Die biometrischen Daten des neuen Personalausweises könnten zudem nicht im Rahmen der Online-Ausweisfunktion übermittelt werden.

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